Bastelanleitung für DIY-Stecktiere aus Pappe

Anlässlich des Weltkindertages am 20.09.2021 wollen wir mit euch kleine Stecktiere aus Pappe basteln. Wir zeigen euch, wie man mit wenig Material, das jeder zu Hause hat, superschöne und bunte Papp-Tiere basteln kann.

Vielleicht fehlt euch noch eine kreative Beschäftigungsidee für verregnete Herbsttage oder die eine oder andere Dekoration im Kinderzimmer? Also schnappt euch eure Kleinen und ran an die Pappe! Wir wünschen viel Spaß beim Basteln!

Schwierigkeitsgrad: leicht

Zeitaufwand: mittel

Stecktiere selber basteln – so geht’s:

Folgendes Material benötigst du:

  • dicke Pappe
  • Bleistift
  • Radiergummi
  • Schere
  • Cutter-Messer
  • Tuschkasten, alternativ geht auch Acryl-Farbe
  • Ein Glas Wasser
  • Pinsel
  • Unterlage zum Malen und Schneiden

1. Zeichne zunächst den Umriss deines Tieres mit einem Bleistift auf ein Stück Pappe. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wir haben uns für ein Zebra, einen Elefanten, einen Dinosaurier und eine Giraffe entschieden. Danach schneidest du den aufgezeichneten Umriss mit einer Schere und/oder einem Cutter-Messer aus.

2. Nun kümmerst du dich um die Beine deines Tieres. Zeichne hierfür ein halbkreisförmiges Beinpaar auf die Pappe und schneide dies aus. Nutze am besten die ausgeschnittene Form als Schablone für das zweite Beinpaar, um zwei identische Teile zu bekommen.

3. Schneide mit dem Cutter-Messer oder der Schere zwei Schlitze in den unteren Rumpf deines Stecktieres (unten). Anschließend kannst du alle 3 Teile zusammenstecken.

4. Zu guter Letzt kommt der spaßigste Teil: Das Anmalen. Zeichne das Muster bei Bedarf gern mit einem Bleistift vor. Es gibt keine Vorgaben. Du kannst dein Tier so anmalen, wie es dir gefällt. Wichtig ist jedoch, dass du es nach dem ersten Anmalen etwa 30 Minuten trocknen lässt. Unser Tipp: Sollte die Farbe nach dem ersten Anstrich noch nicht decken, verpasse deinen Papp-Tieren gern noch einen zweiten Anstrich. Pappe ist sehr saugfähig und daher häufig ein zweiter Anstrich nötig. Außerdem lässt das deine Stecktiere viel bunter erstrahlen! 🙂

Wikkelhouse: Ferienhäuser aus Pappe auf Helgoland

Urlaub in einem Ferienhaus aus Pappe? Das klingt weder besonders komfortabel noch wirklich machbar. Vom Gegenteil überzeugen lassen können wir uns in Zukunft auf der Insel Helgoland. Dort stehen seit Kurzem zwei sogenannte Wikkelhouses – Ferienhäuser aus Pappe. Und keine Sorge, die „Papp-Häuser“ sind keineswegs so spartanisch konstruiert und ausgestattet wie unsere Karton-Häuser aus Kindheitstagen. Ganz im Gegenteil!

Niederlande-Urlauber können sich bereits seit ein paar Jahren an den Wikkelhouses der niederländischen Firma Fiction Factory erfreuen, die in Südholland zu finden sind. Und nun bekommen auch Helgoland-Touristen die Chance, ihren Urlaub in einer dieser unkonventionellen Urlaubs-Unterkünfte zu verbringen – mitten in der Helgoländer Düne, mit Blick aufs Meer.

Nachhaltiges Ferienhauskonzept

Die kleinen Häuser sind nicht nur platzsparend, sondern auch extrem nachhaltig. Im Vergleich zum herkömmlichen Haus ist das Wikkelhouse dreimal umweltfreundlicher und gleichzeitig zu 100 Prozent recycelbar, denn die Wände bestehen größtenteils aus 24 Schichten miteinander verwickelter und verklebter (natürlich umweltfreundlich!) Wellpappe. Das klingt auf den ersten Blick alles andere als wetterbeständig, aber keine Sorge, die Entwickler haben selbstverständlich auch daran gedacht. Genutzt wird eine wasserabweisende, aber dennoch atmungsaktive Miotex-Folie, die einfach auf der Außenhülle aufgetragen wird. Die Pappkonstruktion wird zum Schluss innen und außen mit Holz verkleidet. Der gesamte Lebenszyklus ist nachhaltig konzipiert: von der Produktion, über die Wiederverwendbarkeit der Module, bis zur Möglichkeit, die abnehmbaren Leichtbauteile zu recyceln. So soll das Haus mehr als 50 Jahre halten.  

Weitere Infos zur Konstruktion der Häuser finden Sie hier: Das Wikkelhaus – modularer Wohn(t)raum aus WellpappeBlog der Paul Hildebrandt AG

Häuser mit Baukastenprinzip

Im Vergleich zu anderen (Ferien-)Häusern lassen sich die Wikkelhouses übrigens schnell aufbauen. Die Struktur des Hauses wurde so entwickelt, dass sich beliebig viele Bauteile aneinanderreihen lassen. Die Maße der Bauteile sind immer identisch: 3,50 Meter hoch, 4,60 Meter breit und 1,20 Meter lang; 5 Quadratmeter pro Modul. Wird das Haus irgendwann zu klein, lassen sich problemlos ein oder mehrere Bauteile in Längsrichtung hinzufügen. Das ist praktisch, komplexe Wohnstrukturen sind so aber nicht möglich. Darüber hinaus haben die Häuser weder ein festes Fundament noch eine Toilette oder fließendes Wasser. Die Besucher sind also gezwungen, die Sanitäranlagen am nahegelegenen Campingplatz zu nutzen.

Laut des Helgoländer Tourismusservices sollen in der nächsten Zeit 13 weitere Wikkelhouses auf  Helgoland entstehen, um der hohen Nachfrage gerecht zu werden.

Fotos: Helgoland Tourismus-Service

Fotowettbewerb: Das Foto des Monats August kommt von…

Wir suchen packende Eindrücke aus aller Welt. Ob paradiesisch, skurril oder spektakulär – im Rahmen unseres Fotowettbewerbs „Packende Welten im Fokus“ belohnen wir die besten Schnappschüsse mit Hildebrandt-Katalog monatlich mit Amazon-Gutscheinen im Wert von je 100 Euro!

Auch wenn sich der Sommer langsam verabschiedet und der Herbst schon mit einem Fuß in der Tür steht, wollen wir mit euch noch jeden einzelnen Sommer-Sonnenstrahl zelebrieren 🌞. Passend dazu haben wir als Monatsgewinner unseres Fotowettbewerbs diesmal ein typisches Urlaubsbild ausgewählt, dass uns noch einmal richtig in Sommer-Stimmung bringt. In diesem Sinne: 🌞🍦🍉🌻.

Gewonnen hat das Foto von Sebastian Fritz. Der Schnappschuss wurde vor der Spanischen Treppe in Rom aufgenommen. Im Hintergrund ist die katholische Kirche Santissima Trinità dei Monti und der davorstehende 14 Meter hohe Obelisk „Obelisco Sallustiano“ zu sehen.

Wir gratulieren recht herzlich zum Gewinn und wünschen Sebastian Fritz viel Spaß mit dem 100-Euro-Amazon-Gutschein! 🥳

Du möchtest auch gewinnen? Kein Problem! Im Rahmen unseres Fotowettbewerbs „Packende Welten im Fokus“ suchen wir packende Eindrücke, gern auch aus dem Garten, dem Homeoffice, beim Spaziergang, mit Maske oder vom Balkon aus. Kreativ sein lohnt sich – die besten Schnappschüsse prämieren wir monatlich mit Amazon-Gutscheinen im Wert von je 100 Euro! Jetzt mitmachen: Einfach dein Foto mit unserem Katalog „Packende Welten“ an fotowettbewerb@hildebrandt.de senden. Kataloge können kostenlos per E-Mail oder auf https://fotowettbewerb.hildebrandt.de/de/startseite/ angefordert werden.

Wir freuen uns auf deinen packenden Schnappschuss!

Fotowettbewerb: Unser Gewinner im Juli ist…

Wir suchen packende Eindrücke aus aller Welt. Ob paradiesisch, skurril oder spektakulär – im Rahmen unseres Fotowettbewerbs „Packende Welten im Fokus“ belohnen wir die besten Schnappschüsse mit Hildebrandt-Katalog monatlich mit Amazon-Gutscheinen im Wert von je 100 Euro!

Der Monat neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu. Dementsprechend ist es an der Zeit, das Siegerfoto des Monats zu küren. Herzlichen Glückwunsch an Melissa Pinnecke!

Ein unglaublich tolles Foto, wie wir finden: Die perfekte Location an der Nordsee, der traumhafte Ausblick auf das Wattenmeer, strahlender Sonnenschein und hellblauer Himmel. Wer wünscht sich nicht eine kleine Auszeit unter diesen Bedingungen? Toll finden wir auch die Nebendarsteller, von denen zwei augenscheinlich sehr neugierig waren!

Unser Dank geht an Melissa Pinnecke für dieses gelungene Meerweh-Foto. Sie darf sich über einen 100-Euro-Amazon-Gutschein freuen. Wir wünschen ihr viel Spaß beim Einkaufen!

Eine Übersicht aller Einsendungen finden Sie unter fotowettbewerb.hildebrandt.de sowie auf Instagram und Facebook.

Fotowettbewerb noch bis 31. Dezember 2021

Sie möchten auch an unserem Fotowettbewerb teilnehmen? Dann senden Sie uns einfach Ihr Foto mit Hildebrandt-Katalog per E-Mail an fotowettbewerb@hildebrandt.de. Sie haben noch keinen Katalog? Dann gleich ein kostenloses Exemplar anfordern! Weiterführende Informationen finden Sie auf fotowettbewerb.hildebrandt.de.

Fotowettbewerb: Unser Gewinner im Fotowettbewerb Juni ist…

Wir suchen packende Eindrücke aus aller Welt. Ob paradiesisch, skurril oder spektakulär – im Rahmen unseres Fotowettbewerbs „Packende Welten im Fokus“ belohnen wir die besten Schnappschüsse mit Hildebrandt-Katalog monatlich mit Amazon-Gutscheinen im Wert von je 100 Euro!

Worauf freuen wir uns am Ende des Monats immer am meisten? Richtig, auf die Verkündung des Gewinnerfotos! Und jetzt ist es endlich wieder so weit! Das Siegerfoto im Juni hat uns Rana Tadayou aus Bad Homburg geschickt. Sie hat nicht nur ihren Hund Prinz Ramin wunderbar in Szene gesetzt, sondern auch unseren Hildebrandt-Katalog. Und wer sich das Foto ganz genau anschaut, findet noch eine Verbindung zu uns: Oben am Baumstamm ist eine Fledermaus-Skulptur zu sehen. Auch wenn das wahrscheinlich ein Zufall ist, haben wir uns darüber besonders gefreut, denn das Maskottchen unserer Eigenmarke laio ist eine Fledermaus. Für dieses gelungene Foto bekommst du, liebe Rana, einen 100-Euro-Amazon-Gutschein. Ganz viel Spaß beim Ausgeben! Wir danken für die Einsendung des gelungenen Fotos und wünschen viel Freude mit dem Gewinn. Eine Übersicht aller Einsendungen finden Sie unter fotowettbewerb.hildebrandt.de sowie auf Instagram und Facebook.

Fotowettbewerb noch bis 31. Dezember 2021

Sie möchten auch an unserem Fotowettbewerb teilnehmen? Dann senden Sie uns einfach Ihr Foto mit Hildebrandt-Katalog per E-Mail an fotowettbewerb@hildebrandt.de. Sie haben noch keinen Katalog? Dann gleich ein kostenloses Exemplar anfordern! Weiterführende Informationen finden Sie auf fotowettbewerb.hildebrandt.de.

Wie Wellpappe Schicht für Schicht zum Kunstwerk wird

Weiterlesen

Neue Regeln im Verpackungsgesetz

Welche Gesetzesänderungen kommen auf Online-Händler zu?

Das Verpackungsgesetz, das Anfang Mai im Bundestag abschließend behandelt wurde, bringt nicht nur Änderungen in den Bereichen Einwegkunststoffverpackungen und Pfandpflicht, sondern fordert auch Online-Händler zum Handeln auf. In drei Etappen in diesem und im nächsten Jahr werden einige neue Vorschriften in das Gesetz Einzug halten. Hier ein kurzer zeitlicher Überblick:

Änderungen zum 3. Juli 2021:

Unterschieden wird im Verpackungsgesetz zwischen Verkaufs-, Transport- und Umverpackungen. Bei den systembeteiligungspflichtigen Verkaufsverpackungen und systembeteiligungspflichtigen Umverpackungen trifft die Systembeteiligungspflicht mit damit verbundener Registrierungs- und Datenmeldungspflicht den systembeteiligungspflichtigen Erstinverkehrbringer gemäß § 7 Abs. 1 VerpackG (vgl. auch § 3 Abs. 14 VerpackG). Ein Sonderfall im Bereich Verkaufsverpackungen sind die sogenannten Serviceverpackungen. Serviceverpackungen sind u.a. die Brötchentüte vom Bäcker und der Coffe-to-go-Becher, der erst direkt vor Übergabe an den Kunden befüllt wird. Im Gegensatz zu den im Onlinegeschäft weitverbreiteten Verkaufs- und Umverpackungen darf die Serviceverpackung bislang auch vom Vorvertreiber lizenziert werden. Wird die Lizenzierung vom Vorvertreiber übernommen, war dieser bislang auch selbst registrierungspflichtig. Ab dem 3. Juli lässt sich die Registrierungspflicht aber nicht mehr auf den Vorvertreiber übertragen. Auch dann nicht, wenn dieser die Lizenzierung übernimmt und selbst beim Verpackungsregister LUCID registriert ist. Der Vertreiber ist dazu verpflichtet, sich selbst für das Verpackungsregister zu registrieren (§ 7 Abs. 2 S. 3 VerpackG). Übrigens: Verpackungen von Produkten, die bereits vorverpackt in die Vertriebsstelle des Letztvertreibers gelangen (z.B. in einer Groß-Bäckerei in Tüten vorverpackte Kekse), sind keine Serviceverpackungen

Für andere Verpackungsarten, insbesondere für die sogenannten Transportverpackungen (z.B. Paletten) und weitere Verpackungen nach § 15 Abs. 1 VerpackG, gilt hingegen keine Beteiligungspflicht an einem dualen System. Geben Händler diese an Endverbraucher ab, gelten sie als Letztvertreiber. Stattdessen ergibt sich für diese Händler ab dem 3. Juli 2021 eine neue Informationspflicht: Laut § 15 Abs. 1 S. 5 VerpackG müssen sie Endverbraucher „durch geeignete Maßnahmen in angemessenem Umfang über die Rückgabemöglichkeit und deren Sinn und Zweck informieren“.

Beispiele zu Serviceverpackungen und andere Verpackungsarten können dem Leitfaden zum Katalog systembeteiligungspflichtiger Verpackungen (von der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister) entnommen werden: Produktsuche im Katalog (verpackungsregister.org)

Ein Sonderfall im Bereich Verkaufsverpackungen waren bisher die sogenannten Serviceverpackungen, u.a. Brötchentüten vom Bäcker und Coffe-to-go-Becher, die erst direkt vor Übergabe an den Kunden befüllt werden. Ab dem 3. Juli lässt sich ihre Registrierungspflicht nicht mehr auf den Vorvertreiber übertragen.

Änderungen zum 1. Januar 2022:

Gemäß § 15 Abs. 3 S. 3 VerpackG müssen Hersteller im Sinne des Verpackungsgesetzes und die in der Lieferkette nachfolgenden Vertreiber über die Erfüllung der Rücknahme- und Verwertungsanforderungen von Verpackungen, die nicht beim Endverbraucher anfallen, sondern die Hersteller und Vertreiber zurücknehmen und entsorgen, die sogenannten Transportverpackungen (u.a. Paletten und Holzkisten; nicht aber Versandkartons), Nachweis führen. Hiervon waren bisher nur systemunverträgliche Verkaufs- und Umverpackungen sowie Verpackungen schadstoffhaltiger Füllgüter betroffen.

Des Weiteren heißt es in § 15 Abs. 3 VerpackG: Jährlich sind die im vorangegangenen Kalenderjahr in Verkehr gebrachten sowie zurückgenommenen Verpackungen nachprüfbar zu dokumentieren, aufgeschlüsselt nach Materialart und Masse. Vorzulegen sind sie dann auf Verlangen der zuständigen Landesbehörde. Im Hinblick auf die nicht systembeteiligungspflichtigen Transportverpackungen weiter verlangt wird die Einrichtung geeigneter Mechanismen zur Selbstkontrolle, um die Richtigkeit und Vollständigkeit der Dokumentation zu bewerten.

Betreiber von Online-Marktplätzen müssen zukünftig prüfen, ob die Hersteller von verpackten Waren auf ihrer Plattform im Verpackungsregister der Zentralen Stelle verzeichnet sind und sich an einem dualen System beteiligt haben.

Änderungen zum 1. Juli 2022:

Bestand bisher nur eine Registrierungspflicht für das Verpackungsregister LUCID für systembeteiligungspflichtige Verpackungen, so wird diese ab dem 1. Juli 2022 erheblich erweitert: Registrierungspflichtig sind ab diesem Zeitpunkt alle Hersteller aller Verpackungsarten – also auch jene, die Transportverpackungen, Einwegverpackungen mit Pfandpflicht oder gar Mehrwegverpackungen in Verkehr bringen.

Eine weitere Änderung betrifft das Vertriebsverbot: Dürfen bisher systembeteiligungspflichtige Verpackungen nur in Verkehr gebracht werden, wenn der Hersteller ordnungsgemäß registriert ist, so gilt das künftig auch für alle anderen Verpackungen (§ 7 Abs. 7 S. 2 VerpackG).

Änderungen treten ab dem 1. Juli 2022 auch für Betreiber von elektronischen Marktplätzen in Kraft. Ziel ist die Durchsetzbarkeit des Verpackungsgesetzes, insbesondere mit Blick auf im Ausland ansässige Online-Händler. Genauer heißt das, dass Betreiber von Online-Marktplätzen zukünftig prüfen müssen, ob die Hersteller von verpackten Waren auf ihrer Plattform im Verpackungsregister der Zentralen Stelle verzeichnet sind und sich an einem dualen System beteiligt haben. In der Folge wird es dazu kommen, dass Online-Händler den von ihnen zum Verkauf genutzten Marktplätzen ihre Registrierung beim Verpackungsregister LUCID nachweisen müssen. Ohne Nachweis wird das Verkaufen dort nicht mehr möglich sein, da den Marktplatzbetreibern bei Missachtung erhebliche Geldbußen bis zu einer sechsstelligen Höhe drohen. 

Komplizierter wird es bei der Nutzung von Fulfilment-Dienstleistern. Laut der Zentralen Stelle Verpackungsregister sieht die Rechtslage wie folgt aus: Verpflichtet zur Registrierung und Systembeteiligung ist ein Verkäufer in diesem Fall nur dann, wenn nur er außen auf der Verpackung erkennbar ist. Sind weder Verkäufer noch Versanddienstleister erkennbar oder beide oder aber nur der Versanddienstleister, trägt der Versanddienstleister die Pflichten. Ab dem 1. Juli 2022 dürfen Fulfillment-Dienstleister ihre Tätigkeiten (Lagerhaltung, Verpacken, Adressieren  und Versand von Waren, an denen sie kein Eigentumsrecht haben) nicht mehr erbringen, wenn sich der Hersteller der Verpackungen nicht ordnungsgemäß registriert hat, wie § 9 Abs. 5 S. 3 VerpackG verrät. Online-Händler, die Fulfillment-Dienstleister nutzen, werden diesen wie auch den Marktplätzen nachweisen müssen, dass sie ihre Pflichten in Bezug auf Registrierung und Systembeteiligung wahrnehmen.

Gleichzeitig regelt der im Gesetzentwurf vorgesehene § 7 Abs. 7 VerpackG eine weitere wichtige Angelegenheit: Er legt fest, dass auch dann, wenn der Fulfillment-Dienstleister Waren in systembeteiligungspflichtige Versandverpackungen verpackt, derjenige als Hersteller anzusehen ist, für den der Dienstleister tätig wird. Das Dropshipping ist von dieser Änderung übrigens nicht betroffen.

Die Pfandpflicht wird auf alle Einwegplastikflaschen ausgeweitet – auch auf Fruchtsäfte ohne Kohlensäure, die bisher von der Pfandpflicht ausgeschlossen waren.

Änderungen in den Bereichen Gastronomie, Einweg, Recycling:

Gastronomie muss Mehrwegverpackung anbieten: Gastronomiebetriebe, die Speisen und Getränke zur Mitnahme anbieten, müssen ab 2023 neben Einwegverpackungen auch wiederverwendbare Behältnisse parat haben. Die angebotenen Mehrwegbehälter dürfen dabei nicht teurer sein, als die Einwegalternative und müssen vom jeweiligen Gastronomen nach Gebrauch zurückgenommen werden. Ausnahmen gelten für Betriebe, die maximal 80 Quadratmeter groß sind und nicht mehr als fünf Mitarbeiter haben – sie müssen aber auf Wunsch ihrer Kunden Essen und Getränke in mitgebrachte Behältnisse abfüllen.

Pfand künftig auf alle Einweggetränke: Gleichzeitig erweitert der VerpackG die Pfandpflicht auf alle Einwegplastikflaschen und Getränkedosen. Bislang gibt es noch immer Getränke – etwa Fruchtsäfte ohne Kohlensäure – auf deren Verpackung kein Pfand erhoben wird. Derartige Ausnahmeregelungen fallen ab kommendem Jahr weg; nur bei Milch und Milcherzeugnissen gibt es eine Übergangsfrist bis zum Jahr 2024. Bereits im Verkehr befindliche Getränkeverpackungen dürfen noch bis längstens 1. Juli 2022 pfandfrei verkauft werden.

Mehr Recycling-Anteil in Kunststoffflaschen: Um das Recycling von Plastikflaschen weiter zu steigern, müssen PET-Einweggetränkeflaschen ab 2025 aus mindestens 25 Prozent Recyclingkunststoff bestehen. Ab 2030 wird sich diese Quote automatisch auf 30 Prozent erhöhen und dann sogar für alle Einweggetränkeflaschen aus Kunststoff gelten. Die Hersteller können dabei selbst entscheiden, ob sie diese Quote pro Flasche oder über ein Jahr verteilt in Bezug auf ihre gesamte Flaschenproduktion erfüllen möchten.

Das geplante Gesetz tritt voraussichtlich ab dem 03 Juli 2021 in Kraft.

Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite der Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister.

Lasst die Spiele beginnen: Tischkicker aus Wellpappe

Tusch! Trommelwirbel! Heute ist Tag der Verpackung. Und diesen Ehrentag für Wellpapp-Kartons, Holzwolle, Verpackungschips und Co. wollen wir in diesem Jahr mal ganz zukunftsorientiert und verspielt feiern – und zeigen, wie einfach aus einem Karton und nur wenig weiterem Material im Handumdrehen ein Tischkicker wird. Die perfekte Einstimmung für die kommende Fußball-EM! Du kommst also praktisch aus dem Feiern gar nicht mehr raus, aber wie heißt es so schön? Man soll die Feste feiern, wie sie fallen! Also in diesem Sinne: Viel Spaß!

Für den kleinen Kicker aus Wellpappe – eine Idee von tesa und der DIY Academy – brauchst du nicht viel Material und keine aufwendige Bauanleitung. Mit etwas Geschick entsteht in kurzer Zeit ein Spielfeld, mit dem du dich auf die EM einstimmen kannst und mit der Familie und Freunden die Spielpartien schon im Vorfelde ausfechten kannst.

Werkzeuge & Materialien:

  • grünen Filz (500 x 392 mm)
  • 3 mm starke stabile Pappe (710 x 472 mm)
  • Sprüh- sowie Bastelkleber
  • Verpackungsabschnitte
  • Klettband/ doppelseitiges Klebeband
  • Tipp-Kick Figuren
  • Bleistift, Stahl-Lineal
  • Schere, Cuttermesser
Auf der bemaßten Skizze ist genau zu sehen, wo die Konturen ausgeschnitten werden müssen und wo die Pappe gefaltet wird.


Tischkicker ausschneiden

Zeichne zunächst nach der Bauzeichnung auf einer kräftigen Pappe die Konturen des Spielfelds, der Banden und der Tore nach. Mit Cuttermesser und Lineal schneidest du Bandenabschnitte und Tore zu und malst diese Bereiche mit Acryllack aus.

Rasen auslegen

Nach dem vollständigen Trocknen des Lacks die Spielfläche mit Sprühkleber einsprühen. Dann wird der fertig zugeschnittene Filz faltenfrei aufgelegt und mit dem Handballen kräftig angedrückt – am besten von der Mitte nach außen.

Spielfeld und Banden gestalten

Selbstverständlich braucht ein Fußballfeld auch die richtigen Markierungen. Mit einem weichen Bleistift zeichnest du zuerst den Torraum, die Mittellinie und den Mittelkreis vor. Der Mittelkreis lässt sich gut an einem runden Gefäß passender Größe entlang zeichnen, das man auf den Filz stülpt. Anschließend ziehst du alle Linien mit einem weißen Textilstift nach.

Damit eine echte Spielbande entsteht, kannst du diese beliebig gestalten. Tore und Bahnen falzen und aufstellen. Die Bandenüberstände klappst du um und fixierst sie mit doppelseitigem Klebeband oder selbstklebendem Klettband (hat den Vorteil, dass sich das Spielfeld wieder flach zusammenfalten lässt) an den Bandenrückseiten. Fertig!

Quelle/ Fotos: DIY Academy e.V./ tesa

Fotowettbewerb: Unser Gewinner im Mai ist…

Wir suchen packende Eindrücke aus aller Welt. Ob paradiesisch, skurril oder spektakulär – im Rahmen unseres Fotowettbewerbs „Packende Welten im Fokus“ belohnen wir die besten Schnappschüsse mit Hildebrandt-Katalog monatlich mit Amazon-Gutscheinen im Wert von je 100 Euro!

Es ist wieder so weit: Unsere Jury hat entschieden und ein weiteres Bild gekürt. Das Gewinner-Foto des Monats Mai hat uns total begeistert! Zu Recht hat dieser tolle Beitrag von Stephan Kelle einen 100-Euro-Amazon-Gutschein verdient. Entstanden ist das Bild übrigens nachts an einem See bei Oberhaching. Bei diesem beeindruckendem Motiv kann man sicherlich nicht von einer Nacht- und Nebelaktion sprechen, oder? Wir danken für die Einsendung des gelungenen Fotos und wünschen viel Freude mit dem Gewinn. Eine Übersicht aller Einsendungen finden Sie unter fotowettbewerb.hildebrandt.de sowie auf Instagram und Facebook.

Fotowettbewerb noch bis 31. Dezember 2021

Sie möchten auch an unserem Fotowettbewerb teilnehmen? Dann senden Sie uns einfach Ihr Foto mit Hildebrandt-Katalog per E-Mail an fotowettbewerb@hildebrandt.de. Sie haben noch keinen Katalog? Dann gleich ein kostenloses Exemplar anfordern! Weiterführende Informationen finden Sie auf fotowettbewerb.hildebrandt.de.

Der Fotowettbewerb läuft noch bis zum 31. Dezember 2021. Die Gewinner werden monatlich per Juryentscheid ermittelt und auf unserem Blog sowie Facebook bekanntgegeben. Die vollständigen Teilnahmebedingungen können hier jederzeit eingesehen werden. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Janina Ohrtmann
Unternehmenskommunikation

Wie der Vater, so die Tochter…

Julia Marcus trifft den Aufsichtsrat der Paul Hildebrandt AG

Kein alltägliches Bild: Der komplette Aufsichtsrat der Paul Hildebrandt AG mit der potenziell neuen Vorstandsvorsitzenden. (v.l.n.r.: Dipl.-Kfm. Christoph Thieme, Dipl.-Kfm. Klaus-Michael Ziegert, Julia Marcus, Hans-Jürgen Burmeister (Vorsitzender), Jan Marcus)

Was wäre wenn…? Auch wenn es eher ein lockeres Kennenlernen und Vorstellen mit den Mitgliedern des Aufsichtsrates war, ging es letztendlich um eine ernste Sache. Denn manchmal geschehen Dinge unverhofft und ungeplant, und als Chef einer großen Firma mit vielen Angestellten und entsprechender Verantwortung muss man auch immer mindestens einen Schritt voraus denken.

Und auch wenn es derzeit absolut keinen akuten Anlass gibt, dass Jan Marcus, Vorstandsvorsitzender der Paul Hildebrandt AG, die Führung des Unternehmens abtritt, soll es zumindest einen Notfallplan geben, der die Managementstruktur und das Fortführen des familiengeführten Unternehmens in seinem Sinne und nach seinen Wünschen schnell und unkompliziert sichert.

So wurde neben dem Kennenlernen u.a. besprochen, dass im Falle eines unverhofften Ausscheidens von Jan Marcus in seiner derzeitigen Funktion, seine Tochter Julia mit sofortiger Wirkung die Rolle der Vorstandsvorsitzenden einnimmt. Keine leichte Bürde für die junge Frau, aber dank der übrigen Mitglieder des Gremiums wäre ihr in diesem Falle die notwendige Unterstützung, Loyalität und Hilfe sicher gewiss.

Aber an diesem Punkt sind wir zum Glück nicht und hoffen, dass es dazu auch nicht kommen wird.